Samarium muriaticum ist eines der gebräuchlichsten Lanthanide - es gehört also zu den Arzneien, bei denen es in besonderer Weise um die Suche der der Autonomie und die Suche nach dem Selbst geht.
Nach meinen Erfahrungen somatisiert sich bei Samarium muriaticum - Patienten oft in aller Heftigkeit ein tiefer Konflikt:
Der Konflikt zwischen dem Wunsch,der inneren Stimme zu folgen, und der Gewohnheit, seine Zeit und Kraft weitgehend der Erfülllung der Wünsche seiner Umgebung zur Verfügung zu stellen.
Konkret ist da immer wieder der Konflikt zwischen dem Wunsch, Zeit für sich allein zu verbringen, und der Gewohnheit, die Ewartungen zu erfüllen, die von außen an einen herangetragen
werden.
Interessant ist in diesem Zusammenhang die Bibelstelle vom barmherzigen Samariter. Sie könnte so gedeutet werden, dass die Geschichte einen innerseelischen Prozess ausdrückt: Der
Ausgeraubgte symbolisiert dabei einen Aspekt im Inneren des Samarium muriaticum - Patienten. Der Heilungsprozess, um den es dabei geht, ist das „Sich Kümmern um die eigene Bedürftigkeit"
(der Ausgeraubte und Verletzte in der Bibel), anstatt dem Nachgehen der gewohnten gesellschaftlichen Pflichten, die zwar Anerkennung bringen.
Die Krankheit des Samarium muriaticum-Patienten ist die, dass er die eigentliche Pflicht,sich um sich selbst zu kümmern und sich dem Heilungsbedürftigen in sich selbst zu widmen, viel zu lange vernachlässigt hat. Er verbittert dann mit der Zeit und ist auch immer mehr behindert in seinem Wunsch, anderen zu dienen. Samarium muriaticum kann die Selbstfürsorge- und in der Folge dann eine neue Dimension freudiger Fürsorge für andere- wieder in Fluß bringen.
Tanz mit der Stille - Retreats - Events
Johannes und Susanne Latzel Hartkirchweg 69 b 79111 Freiburg
Tel.: 0761 4762143